Es gibt so Tage, da fühle ich mich wie Sterntaler. Allerdings eher wie eine Art Kindertroll mit verdreckten Haaren und schwarzen Füßen, auf den keine Sterne hinunterregnen sondern kleine Kuhfladen. Oder so.
Der Tag fing eigentlich ganz gut an, mein lieber Gyn hat wirklich ganz genau nachgeguckt in seinem supertollen Ultraschallgerät und konnte kein bißchen Morla-Myom mehr erkennen. Es gibt noch zwei wahrscheinlich subseröse Myome, die aber nichts machen, meinte er, aber von diesem angeblich submukösen Myom, was vor einer nächsten Schwangerschaft vielleicht entfernt werden sollte, war nichts mehr zu sehen. Dementsprechend war meine Laune bestens. Allerbestens. Im weiteren Verlauf des Tages kam es dann zu diesen kleinen alltäglichen Kuhfladen, die einen in der Summe aus der Haut fahren lassen. Eins nach dem anderen habe ich wahrscheinlich 10 Sachen fallen lassen, bin dreimal mit dem Knie gegen den Tisch geknallt, habe den Zug verpaßt, die S-Bahn und den Bus, dann ist die Papiertasche beim Einkaufen gerissen und irgendwann war ich dann soweit, daß ich beim nächsten Malheur locker in Tränen der Wut ausgebrochen wäre. Jetzt habe ich festgestellt, daß mein 1. ÜZ nun offiziell beendet ist.
Irgendwie ergibt dann doch wieder alles einen Sinn...
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Montag, 2. Juli 2012
Freitag, 15. Juni 2012
Ei verbibscht!
Nachdem ich mich heute ja schon fast auf meinen netten Gyn gefreut habe, der mir zwar in letzter Zeit nur schlechte Nachrichten mitteilen konnte, aber der erste Arzt meiner ausgiebigen Arztkarriere ist, dem ich vertraue, war ich dann doch etwas verblüfft, als die Sprechstundenhilfe meinte, es gebe heute eine Vertretung. Und wer kommt rein? Die 15jährige Ärztin aus der KiWu-Ambulanz, der ich ja leider nun mal nicht zutraue, das komplexe Geschehen in meinem Uterus zu beurteilen! Dementsprechend sind die Informationen, mit denen ich heute die Praxis verließ, recht spärlich.
Punkt 1: Meine Schleimhaut hat sich wieder gut aufgebaut.
Punkt 2: Das sächselnde Myom mit den nach unten hängenden Mundwinkeln, das nach der Ausschabung zu sehen war und direkt an die Schleimhaut grenzte, konnten weder sie noch ich auf dem Monitor entdecken. Jetzt kann das natürlich viel und nichts bedeuten und ich unke innerlich schon wieder, daß das einfach an der Unfähigkeit der schallenden Person lag, aber (und hierbei stehe ich feierlich auf und erhebe den Zeigefinger): es könnte auch bedeuten, daß das Dingelchen geschrumpft ist. Oder etwas anderes war.
Punkt 3: Die Hysteroskopie, die noch gemacht werden sollte vor der nächsten Stimulation, um abzuschätzen, inwiefern es wirklich Myome gibt, die eine Schwangerschaft behindern könnten, hätte, wenn das letzte Woche wirklich die Regelblutung war (gibts eigentlich auch hippere Wörter dafür??) heute oder morgen stattfinden sollen, das sei der beste Zeitpunkt im Zyklus. Demnach ist es diesen Monat zu spät. Aber sie meinte, die nächste IVF wird ohnehin erst nach 2-3 Zyklen gestartet. Was mich aber nicht daran hindern wird, es auf natürlichem Wege weiter zu versuchen.
Mein persönliches Fazit bzw. Mantra für die nächste Zeit: 1. Wenn das Myom so klein ist, daß es - unfähige Ärztin hin oder her- nicht zu finden ist, ist es auch nicht notwendig, es zu entfernen. 2. Falls ich innerhalb der nächsten 2 Monate nicht wieder schwanger werden sollte (und das ist ja sowas von unwahrscheinlich!!!) kann eine Hysteroskopie nicht schaden. Aber auch da werden die nichts feststellen.
Ooooommmm!
Punkt 1: Meine Schleimhaut hat sich wieder gut aufgebaut.
Punkt 2: Das sächselnde Myom mit den nach unten hängenden Mundwinkeln, das nach der Ausschabung zu sehen war und direkt an die Schleimhaut grenzte, konnten weder sie noch ich auf dem Monitor entdecken. Jetzt kann das natürlich viel und nichts bedeuten und ich unke innerlich schon wieder, daß das einfach an der Unfähigkeit der schallenden Person lag, aber (und hierbei stehe ich feierlich auf und erhebe den Zeigefinger): es könnte auch bedeuten, daß das Dingelchen geschrumpft ist. Oder etwas anderes war.
Punkt 3: Die Hysteroskopie, die noch gemacht werden sollte vor der nächsten Stimulation, um abzuschätzen, inwiefern es wirklich Myome gibt, die eine Schwangerschaft behindern könnten, hätte, wenn das letzte Woche wirklich die Regelblutung war (gibts eigentlich auch hippere Wörter dafür??) heute oder morgen stattfinden sollen, das sei der beste Zeitpunkt im Zyklus. Demnach ist es diesen Monat zu spät. Aber sie meinte, die nächste IVF wird ohnehin erst nach 2-3 Zyklen gestartet. Was mich aber nicht daran hindern wird, es auf natürlichem Wege weiter zu versuchen.
Mein persönliches Fazit bzw. Mantra für die nächste Zeit: 1. Wenn das Myom so klein ist, daß es - unfähige Ärztin hin oder her- nicht zu finden ist, ist es auch nicht notwendig, es zu entfernen. 2. Falls ich innerhalb der nächsten 2 Monate nicht wieder schwanger werden sollte (und das ist ja sowas von unwahrscheinlich!!!) kann eine Hysteroskopie nicht schaden. Aber auch da werden die nichts feststellen.
Ooooommmm!
Freitag, 1. Juni 2012
ßHCG im freien Fall
KiWu-Ambulanz, Anfang März. "Wir haben gute Nachrichten für Sie, Ihr ß-HCG ist 73." "Sind Sie wirklich sicher?" "Äh, ja, würden wir bei sowas Scherze machen??". Es folgten hysterischer Anfall Nr 1-5 und ein zu P. gestammeltes "ich bin positiv, komm sofort nach Hause". Als Erinnerung an diesen Moment bleibt ein abgeknibbelter Tapetenrest in einer Ecke unseres Schlafzimmers.
Heute hieß es nun "Wir haben gute Nachrichten für Sie, Ihr ß-HCG ist 61." Und, - ach was!- meine Freude darüber ist eher verhalten. Klar, genau so sollte es sein, immerhin haben jetzt schon 2 Gyns meinen Uterus ausgemistet und so langsam sollte nichts mehr übrig sein. Die nächste Freude wird sein, wenn meine Tage wieder einsetzen. Juhu, endlich wieder Tampons!!
Eigentlich würde ich gern sofort wieder loslegen, ich bin immerhin schon 35 und wer weiß, wie viele Eierchen noch bleiben! Andererseits ist mir momentan noch nicht danach, mein Bauch zwickt und zwackt und in mir dräut das böse Myom. Die uralte Morla, die sich ins Schleimhaut-Fäustchen lacht und sagt: nä, NÄÄÄ, Emma, also mal ganz ehrlich, also DU wirst so schnell nicht wieder schwanger. Ich stelle mir vor, daß sie Kettenraucherin ist und sächselt. Mit heruntergezogenen Mundwinkeln. Andererseits wiederum KÖNNTE ja auch mal alles gut gehen. Der nächste Embryo KÖNNTE auch woanders andocken als genau an der Stelle, wo das Myom sitzt. Und er KÖNNTE sich ganz dufte entwickeln. Das Myom KÖNNTE einfach nur wenig wachsen und dem Embryo nicht die Blutzufuhr abschneiden. Und alle wären happy und würden im Kreis tanzen und Ballons steigen lassen.
Heißt es nicht, der Körper weiß, wann er soweit ist? Vielleicht sollte ich meiner Uterusschleimhaut das Ruder überlassen. Wenn sich was andockt, dockt sich was an. Wenn sich nichts andockt, simmer noch nicht soweit.
Heute hieß es nun "Wir haben gute Nachrichten für Sie, Ihr ß-HCG ist 61." Und, - ach was!- meine Freude darüber ist eher verhalten. Klar, genau so sollte es sein, immerhin haben jetzt schon 2 Gyns meinen Uterus ausgemistet und so langsam sollte nichts mehr übrig sein. Die nächste Freude wird sein, wenn meine Tage wieder einsetzen. Juhu, endlich wieder Tampons!!
Eigentlich würde ich gern sofort wieder loslegen, ich bin immerhin schon 35 und wer weiß, wie viele Eierchen noch bleiben! Andererseits ist mir momentan noch nicht danach, mein Bauch zwickt und zwackt und in mir dräut das böse Myom. Die uralte Morla, die sich ins Schleimhaut-Fäustchen lacht und sagt: nä, NÄÄÄ, Emma, also mal ganz ehrlich, also DU wirst so schnell nicht wieder schwanger. Ich stelle mir vor, daß sie Kettenraucherin ist und sächselt. Mit heruntergezogenen Mundwinkeln. Andererseits wiederum KÖNNTE ja auch mal alles gut gehen. Der nächste Embryo KÖNNTE auch woanders andocken als genau an der Stelle, wo das Myom sitzt. Und er KÖNNTE sich ganz dufte entwickeln. Das Myom KÖNNTE einfach nur wenig wachsen und dem Embryo nicht die Blutzufuhr abschneiden. Und alle wären happy und würden im Kreis tanzen und Ballons steigen lassen.
Heißt es nicht, der Körper weiß, wann er soweit ist? Vielleicht sollte ich meiner Uterusschleimhaut das Ruder überlassen. Wenn sich was andockt, dockt sich was an. Wenn sich nichts andockt, simmer noch nicht soweit.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Myome, verdammter Fluch
Was soll das eigentlich mit diesen Myomen? Habe jetzt schon 2 Einträge geschrieben in meinen Lieblingsforen (rund ums Baby und wunschkinder) in der Hoffnung auf Infos nach gefühlter google-Ewigkeit. Bisher hatte ich nie Myome (oder meine Gyn das falsche Ultraschallgerät, das, was nur Schatten und Grissel zeigt, immerhin hat sie mich jede verdammte Woche geschallt wegen meines Hämatoms). Sollen die Dinger wirklich erst durch die Schwangerschaft entstanden sein?? Oder hat man einfach nicht richtig hingeguckt und ich hab mir jetzt völlig falsch über 3 Monate lang das blöde Estradot-Pflaster geklebt?? Kann ich meine Gyn verklagen? Immerhin wachsen Myome doch durch Östrogene und nichts anderes enthält dieses blöde Pflaster. Hätte ich gar nicht erst mit dieser ganzen Hormonkiste anfangen sollen? Noch 1 Jahr es so versuchen oder mit Cortison? Aber wir haben doch schon 2 1/2 Jahre gewartet, irgendwann ist Schluß. Und man ist ungeduldig. Kann einem eigentlich mal irgendwer sagen, was richtig und was falsch ist bei diesem ganzen KiWu-Thema? Warum hat man immer den Eindruck, die Behandlung wird ausgewürfelt?
Mist. Muß ich mir die Dinger jetzt entfernen lassen oder nicht? Werden sie schrumpfen ohne Estradot und Kindelein? Können die Dinger überhaupt schrumpfen? Ich wünsche mir eine Selbsthilfegruppe zu diesem Thema!! Jetzt!!!
Mist. Muß ich mir die Dinger jetzt entfernen lassen oder nicht? Werden sie schrumpfen ohne Estradot und Kindelein? Können die Dinger überhaupt schrumpfen? Ich wünsche mir eine Selbsthilfegruppe zu diesem Thema!! Jetzt!!!
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