Freitag, 10. Mai 2013

Die Welt ist eine google...

...und das ist echt anstrengend. Ich will eigentlich überhaupt gar nicht googlen, und trotzdem kann ich es nicht lassen. Es sind immer dieselben Themen, die gegooglet werden, und meistens komme ich ohnehin zum Schluß, daß das, was für andere zutreffend war, nicht unbedingt auch auf mich zutreffen muß. Ich suche nach einem Handlungs- und Behandlungsplan, nach einer Seite, auf der steht: "Hallo, liebe Emma (auf diese Anrede würde ich Wert legen), genau so musst Du es machen. Alle anderen Alternativen sind völliger Quatsch und total sinnlos und reine Zeitverschwendung."
Und schon würde Klarheit herrschen und man könnte seine Zeit mit anderen Dingen füllen. Was ich z.B. gerade zum 100.000sten Mal gegooglet habe ist die Frage, ob man bei "Hashimoto und sonst nix" auch in den Übungszyklen ohne IVF/ICSI Prednisolon nehmen sollte. Und wenn ja, in welcher Dosis und auch wirklich über Monate hinweg, bis es denn wieder geklappt hat? Eine unter Euch hatte doch mal kommentiert, daß ihr das so empfohlen wurde, bzw. daß sie es so gemacht hat, allerdings wurde sie recht zügig schwanger, sodass ich nicht weiß, wie die Empfehlung wäre, wenn es nun über Monate nicht geklappt hätte? Mal 4 Wochen ja und mal 4 Wochen nein finde ich irgendwie so willenlos. Nachdem ich in allen Kryo- und IVF- Zyklen bis 15 mg Predni eingenommen habe, habe ich durchaus Nebenwirkungen, Speck am Bauch, wo vorher keiner war, und ein runderes Gesicht. Ist nicht tragisch und nehme ich gern in Kauf, wenn ich eben wüsste, daß das der richtige Weg ist. Ich vermute mal, daß wir nach der letzten Ausschabung nicht wie geplant und erhofft sofort weitermachen können, ich rechne mit 3 Zyklen Pause. Da wir ohnehin im Juni in den Urlaub wollen, wäre das schade mit der Warterei aber ok. Und tief in mir drin hoffe ich ja immer noch, daß es vielleicht doch mal auf natürlichem Wege klappt. Dagegen spricht eigentlich nichts, weder bei mir noch bei P. Außer der vermaledeiten Schilddrüse. Insofern wäre es doch grandios, wenn wir die 3 Monate nutzen, um es nochmal so zu probieren. Aber so ganz ohne Optimiererei kann ich wohl irgendwie nicht. Ich werde Fr. Brakebusch fragen, was sie zum Predni meint. Und lasse das googlen.
So.
Bißchen Angst habe ich auch vor der Kontrolle am Dienstag, insbesondere dem Histobefund. Warum mir das jetzt zu schaffen macht, weiß ich auch nicht. Wird schon. Genauso wie der ßHCG- Wert. Wird alles schon.

Kommentare:

  1. Was meinte denn Frau Brakebusch?

    LG

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  2. Hey, das mit dem Predni war ich, ich hatte 5 mg genommen und wenn es nicht im 2. Zyklus geklappt hätte, dann hätte ich die 5 mg auch noch ein paar Monate weiter genommen. Hab ich ja auch so, nämlich bis zum Ende der Schwangerschaft. Allerdings hab ich auch keinerlei Nebenwirkungen bemerkt, so dass mir die Entscheidung nicht schwer viel... Ich denke, an Deiner Stelle würde ich die 3 Monate Pause machen und das Predni weg lassen (vielleicht verschwindet dann ja auch wieder ein bisschen vom Speck) und in der Zeit versuchen, die Schilddrüse einzustellen (TSH in Nähe Überfunktion hat bei mir super geholfen) - und wer weiß, vielleicht klappt es ja dann sogar so! Wenn nicht, würde ich dann wieder mit Predni anfangen und 5 mg durchnehmen bzw. ab Stimulation auf 15 mg erhöhen. Und dass dann vielleicht mal 3-6 Monate am Stück, je nachdem, wie Du Dich damit fühlst (allerdings wirst Du ja ganz schnell schwanger und brauchts das gar nicht!! :-)). Bei Langzeiteinnahme von Cortison sollte man auf jeden Fall täglich 1000 mg Calcium zu sich nehmen, um Osteoporose vorzubeugen!

    Ich drücke weiter alle vorhandenen Daumen!!!
    Liebe Grüße! P.

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